Chinchillas

 

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Mice & Fanny

Seit 1993 teilen Chinchillas mein Leben. Ich habe schon immer Haustiere gehabt und bin entsprechend oft in Zoogeschäften gewesen. Irgendwann sah ich dort die ersten Chinchis, damals waren sie im Heimtierbereich noch nicht so verbreitet, ursprünglich wurden sie zur Pelzherstellung gezüchtet.
Ich fand sie so putzig, dass kurz darauf das erste Chinchi, meine Mice, bei mir einzog.
Bald darauf kam Zorro zu mir, einige Zeit danach wurde das erste Baby geboren, ein Böckchen, das ich Poldi nannte und behielt. Für ihn holte ich auch noch ein Weibchen, eine weiße Schönheit namens Bianca. Ein Weile hatte ich 3 Pärchen und immer wieder Nachwuchs. Inzwischen sind nur noch Mice und ihre Tochter Fanny bei mir, die ich euch auf der
nächsten Seite vorstelle.

Chinchillas kommen ursprünglich aus den Hoch-Anden in Südamerika, wo sie wegen ihre Pelze gejagt und dadurch beinahe ausgerottet worden sind. Anfang des 20. Jahrhunderts begann die kontrollierte Zucht in Europa.

Chinchillas werden in verschiedenen Farben gezüchtet und erreichen ein relativ hohes Alter von bis zu 20 Jahren. Wie die meisten Nager, sollte auch das Chinchilla unbedingt mit mindestens einem Artgenossen zusammenleben dürfen. Für Kinder sind Chinchis nur bedingt geeignet, da sie es nicht mögen, gestreichelt zu werden. Außerdem sind sie nachtaktiv, sollten am Tag also ihre Ruhe haben, damit sie gesund bleiben und lange leben. Wenn man sich ausreichend mit ihnen beschäftigt, werden sie auch zahm.

Ausführliche Infos über Chinchillas findet Ihr auf vielen Seiten im Internet.

Ein ganz wichtiger Punkt ist das richtige Futter. Als ich mit der Haltung von Chinchillas begann, war noch nicht so viel über die Haltung als Heimtier bekannt. Darum wusste man auch noch nicht so viel über die richtige Fütterung. Ich habe lange Zeit ein Futtermischung gefüttert, die auf den Erfahrungen von Züchtern beruhte. Fett wird von Chinchillas auf lange Sicht sehr schlecht vertragen und inzwischen weiß man auch, dass Körner auf Dauer ungesund sind.
Im Handel gibt es noch immer Chinchillafutter und -leckerlis, die diese Erkenntnisse nicht berücksichtigen. Es gibt sogar noch Futter, in dem Sonnenblumenkerne enthalten sind. Diese sind für Chinchis viel zu fetthaltig! Also passt beim Futterkauf gut auf!

Meine Chinchis bekommen jetzt nur noch Pellets, Heu und eine Kräutermischung.
Für Mice kam diese Änderung leider zu spät, sie hat von der jahrelangen falschen Fütterung Diabetes bekommen. Das kann bei Chinchillas noch nicht wirklich behandelt werden, Erfahrungen mit Insulin gibt es kaum und es ist auch kaum machbar, dem Tier 2x täglich Blut abzunehmen, um die richtige Dosis zu bestimmen.
Also hoffe ich, dass wir mit Mice trotzdem noch eine schöne Zeit haben.
Leiden soll sie nicht, wenn es soweit ist, werde ich sie erlösen lassen.

Chinchillas bekommt man im Zoogeschäft und bei Züchtern.

Ganz dringend eine neues Zuhause suchen die Chinchis in den Tierheimen!
Zum Beispiel im
Tierheim Hannover-Langenhagen oder in einem Tierheim in Eurer Nähe.

   © 2005-2008 by Mony